Offener Brief am 17.6.2019

Sehr geehrter Herr Bundespräsident Steinmeier,
sehr geehrter Wirtschaftsweisen Rat Deutschlands,

sicherlich sind Sie bereits informiert über die neue 5G-Mobilfunktechnologie, die flächendeckend in Deutschland – wie in vielen anderen Ländern – ausgebaut werden soll bzw. schon ausgebaut wird. Stichworte: Autonomes Fahren, Smart City, Smart Homes usw.

Weniger bekannt sind die gesundheitlichen Risiken, die mit dieser Technologie einhergehen. 95 % der Bevölkerung haben keine Ahnung, was mit 5G auf sie zukommt, und bei den Politikern ist es landauf landab dasselbe: Wann immer man das Thema Gesundheitsgefährdung in Bezug auf 5G anspricht (ich schrieb die Bürgermeister von Bonn, Köln und Düsseldorf an, sowie den Landtag NRW), bekommt man beschwichtigende Antworten: Alles wäre im sicheren Grenzbereich, es gäbe keinerlei Gefahr. Alle berufen sich auf das Bundesamt für Strahlenschutz (BFS), das sehr gekonnt die Strahlen schützt, aber leider nicht uns Menschen, und auch nicht die Tiere und Pflanzen, die durch diese hochfrequente elektromagnetische Strahlung genauso mit geschädigt werden. (mehr dazu unten)

Wir leben in einer Zeit der kolossalen Wandlung. Mit Einführung dieser neuen Technologie, vorbereitet durch die schon bestehende, auch nicht gesunde Mobilfunk- und W-Lan-Technik, wird sich unser aller Leben drastisch verändern. Für 6,6 Milliarden Euro wurde gerade die Gesundheit von 80 Millionen Bürgern erfolgreich verkauft ! Es ist wissenschaftlich erwiesen, dass alle biologischen Systeme durch hochfrequente EMF (elektromagnetische Felder) geschädigt werden. Hunderte unabhängiger Studien belegen das (siehe Anhänge). Die von der Industrie finanzierten Gegenstudien werden von einem kleinen Kreis von Wissenschaftlern durchgeführt. Sie entsprechen in ihrer Ausrichtung klar den Interessen ihrer Auftraggeber.

Manche Menschen können oder müssen leider unmittelbar den schädigenden Einfluss von EMF spüren: die sogenannten elektrohypersensiblen Menschen. Man schätzt, dass bereits heute 3% der Bevölkerung davon betroffen sind – mehr als alle Diabetes-Patienten. Andere leiden unter gesundheitlichen Beeinträchtigungen und haben mit Langzeitfolgen zu rechnen, wissen aber nicht, dass ihre Beschwerden mit elektromagnetischer Strahlung zusammen hängen können. EMF sind langfristig krebspromovierend, wie vom Bundesamt für Strahlenschutz selbst in zwei Studien festgestellt, um nur eine wichtige Symptomatik zu benennen.

Ein weiterer Punkt, der gegen 5G spricht: Es ermöglicht die totale Überwachung. Systeme, die Überwachung ermöglichen, können zu Zwecken genutzt werden, die unserem Verständnis von Demokratie widersprechen. Die Geschichte hat gezeigt, dass diese Möglichkeiten immer genutzt werden, ob legal oder illegal. Das heutige China ist da ein abschreckendes Beispiel.

Aber auch unser Klima wird durch die Millionen neuer Sender und Empfänger mit zahllosen Endgeräten durch ihren Energiekonsum gewaltig belastet. Dabei reden gerade heute alle vom Klimawandel, den es mit allen Mitteln abzuschwächen gilt. Es kommt mir doppelt schizophren vor: Alle wollen die Klimaerwärmung verhindern, wir machen aber genau das Gegenteil. Der Wissenschaftliche Beirat der Bundesregierung Globale Umweltveränderungen (WBGU) und Umweltministerin Svenja Schulze warnen, dass die Digitalisierung, so wie sie durchgeführt wird, ein Brandbeschleuniger der Klimakatastrophe ist. Alle wollen gesund leben, doch graben wir uns derzeit unser eigenes Grab mit der unausweichlichen Mobilfunkstrahlung.

Vernunft, Weisheit, Vorsicht, Besonnenheit, Verantwortungsbewusstsein, Achtung vor dem Leben – diese Werte scheinen uns vollkommen abhanden gekommen zu sein. Das im Grundgesetz verankerte Vorsorgeprinzip müsste angewendet werden, nicht die heutige Taktik: „Digitalisierung first – Bedenken second.“
Im Weiteren gebe ich Ihnen unten alle nötigen Informationen. Ich bitte Sie eindringlich, dieses Thema im Bundestag salonfähig zu machen, damit alle Politiker aufwachen und die Gefahr erkennen. Im Moment ist der Hype um 5G sehr groß. Die Gewinne der Mobilfunkbranche und Technologiekonzerne stehen ganz offensichtlich im Vordergrund.

Sehr geehrter Herr Bundespräsident Steinmeier, bitte handeln Sie, verstehen Sie den Ernst der Situation und helfen Sie mit, andere wachzurütteln. Sie haben den nötigen Abstand zur Politik und Wirtschaft und können entscheidende, mahnende und aufrüttelnde Worte sprechen.

Danke für Ihr Lesen dieser Botschaft, mit freundlichem Gruß,

Markus Stockhausen, 50374 Erftstadt, den 10.6.2019

Es zeichnen diesen Brief mit:

Jan Fabricius, Hamburg – Jürgen Fabricius, Flensburg – Angela Fabricius, Flensburg – Anja Fabricius, Heimstetten /Kirchheim – Steffi Fabricius, Hamburg – Dr. Jens Freese, Köln – Paul Seehorst – Elke Schneider, Immenstadt, Georg Vor, Sulzberg – Ulf-Torsten Wiechel, Castaneda – Dr. med. Wolf Bergmann, Freiburg – Anja Seifert, Dresden – Michael Zlanabitnig, Hamburg – Matthias Lüderitz, Eutin – Judith Maria Günzl, Köln – Jan Altnickel, Filderstadt – Christian Jüttendonk, München – Clemens Müllner, München – Andrea Bliss, Au bei Freiburg – Thomas Lange, Dresden – Marika Rudolph, Windeck – Joachim Mutter, Konstanz – Svenja Rama, Freiburg – Elke Schenkmann, Neunkirchen-Seelscheid – Ute Schlagheck, Lohmar – Susann Humeny, Rösrath – Monika Stuhldreier, Eitorf – Eva Bellinger, Königswinter – Julia Zürbig, Köln – Florentina Gilhofer, Hennef – Barbara Gemnich, Köln – Judith Sünner, Köln – Elisabeth Born, Much – Thomas Lange, Dipl.-Bauingenieur, Dresden – Andrea Wichterich, Kürten – Gabriela Prost, Niederkassel – Rosemarie Lehmann, Hamburg – Monika Rettinger, Overath – Ariane Schweitzer, Neunkirchen-Seelscheid – Heike Rech, Bremen – Angela Tuckley, Köln – Dorte Bryndum, Köln – Alain Schütz-Sengel, Köln – Julia Ippen, Köln – Claudia Schwarz, Lohmar – Dietmar Bier, Hallgarten – Heide-Marie Weiand, Köln – Markus Nowak, Köln – Monika Rettinger, Overath – Rita Parasidis, Garrel – Katrin Preuß-Neudorf, Köln – Christoph Gallhöfer, Köln – Bettina Stausberg, Bonn – Eva Scheller, Köln – Siefanie Allgaier, Kornwestheim – Ingo Rosenkranz, Deggenhausertal – Marlen Reinecke, Königswinter – Sonja Kaufmann, Eltville – Irmgard Scheller, Heidelberg – Ute Scheller, Rott – Robert Schmid, Rott – Jörg Schweitzer, Unna – Heike Brenscheidt, Elzach, Beatrice Grimm, Holzkirchen – Vera Brod-Hertel, Köln – Andrea Gabriel Bergisch Gladbach – Tara Tengelmann, Köln – Stephanie Büker, Bonn – Birgit Engel, Köln – Saskia Niehaus, Köln – Siegrun Homberger, Much – Anna Binder-Neetz, Heilpraktikerin, Hamburg – Peter Dellbrügger, Basel – Ulrike Neuhaus, Bonn – Thomas Kropp, Köln – Hans-Peter Rousselle, Altleiningen – Claudia Picht, Köln – Christine Rokahr, Münster – Martin Kleppe, Üxheim – Martin Schuster, Marienheide – Anne krickeberg, Köln – Ursula Späte-Schumacher, Blankenheim – Karl Müller, Worms – Lilith Bieling, Bergisch Gladbach – Bettina Neuhaus, Anröchte – Heike Wegener, Steckborn – Dr. Dorothea Schwamborn, Köln – Christine Behringer, Zell am Main – Burkard Straub, München – Axel Sumey, Tübingen – Bastian Kleppe, Rösrath – Klaus Vogelsänger, Köln – Axel Sumey, Tübingen – Mona Ziegler, Kreßberg – Doris Zölls, München – Berno Lilge, Berlin – Helmut Breunig, Osterode am Harz – Karin Huber, Kreßberg – Irene Harberding, Kreßberg – Dr. med.Christa Eckart, Hamburg – Jürgen Lang, Neunkirchen-Seelscheid – Julia Lang, Neunkirchen-Seelscheid – Jutta Kuhlmann, Köln – Claudia Hilbert, Lohmar – Simons, Köln – Monika Brosch, Köln – Eisabeth Reineck, Nümrecht – Arno und Kuteer-Helga Schäfer, Alpirsbach-Reutin – Patricia Karcher, Kirchzarten/Freiburg – Elke Amourana Adler, Sankt Augustin – Hans-Peter Hartz, Drestedt – Karl-Heinz Paul, Wald-Sentenhart – Jutta Pagenkopf, Mainz – Claudia Liebe, Köln – Dr. Dorothea Driever-Fehl, Köln – Reinhard von Struve, Bergisch Gladbach – Walter Stutterich, Pirmasens – Ursula Bünnagel, Bad Neuenahr-Ahrweiler – Friederike Virginia, Kreuzau Langenbroich – Ilrike Werthmann, Herford – Sigrid Meuselbach, Bergisch Gladbach – Cordula Schmidt, Kall – Petra-Maria Dreessen, Siebeneichen – Prof. Dr. Claus Eurich, Billerbeck – Dr. med. Torsten Traut, Eisenach – Christel Traut, Eisenach – Natascha Traut, Eisenach – Felix Traut, Eisenach – Heidrun Christner, Eisenach – Petra Mellenthien, Witzenhausen – Jan-Dominik Dallinger, Kassel – Ruth Rohde, Wuppertal – Frauke Podes, Freiburg – Rafael Corrales Vidal, Bonn – Ilselore Lehr, Kreßberg – Michael Lohmann, Köln – Cahterine Arsaut, Köln – Claudia Becker, 79238 Ehrenkirchen – Gunda Orengo, Kreßberg – Manfred Kraft, Kreßberg-Tempelhof – Birgit Weidmann, Neuwagenmühle, Kördorf – Gabriele Eufinger, Witzenhausen – Peter Hensinger, diagnose:funk, Stuttgart – Arjan Stockhausen, Köln – Maren Weßel, Witzenhausen/ Gertenbach – Jagran Helmut Brand, Witzenhausen – Anja Wirtz, Loßburg – Heinz-Ulrich Wirtz, Loßburg – Paul Reithofer, Weismain – Marlene Potthoff, Frankfurt – Britta Rodenkirchen, Zülpich – Maya de Vries, Köln – Roberto Keller, Witzenhausen – Monika Laubach-Buddrus, Norderne – Birgit Reinke, Marl – Dietmar Reinke, Marl – Jörg Brinkmann, Bochum – Martina Haupt, Wangerland – Nejla Bicakoglu-Murzik – Dr. Jutta Engelhard, Bergisch Gladbach – Anne Frey, Weimar – Brigitte Plate, Kassel – Martina Bünger, Schönhagen – Cosima Becker, Schöneck – Andreas Klaassen, Witzenhausen – Nejla Bicakoglu-Murzik, Köln.

Weitere Informationen

Allein in Deutschland sollen hunderttausende neue Sendeanlagen installiert, sowie weltweit ca. 20.000 neue Satelliten ins All geschossen werden, damit die Welt lückenlos an jedem Ort mit ultraschnellem Internet versorgt werden kann. Es soll demnach keinen Bereich mehr auf der Erde geben, an dem der Mensch diesem strahlungsintensiven Netz nicht ausgesetzt wäre.

Bisher gibt es jedoch keine eindeutigen Beweise, dass diese Technik mit ihrer hochfrequenten, gepulsten elektromagnetischen Strahlung für die Bevölkerung unschädlich ist. Die Vorgehensweise ist bisher: Erst Handeln – dann Denken („Digitalisierung first – Bedenken second“).
Im Gegenteil beweisen jedoch unzählige Studien, dass diese Technik eine akute Gefahr für unsere Gesundheit bedeutet. Es sind Auswirkungen, die nicht mit der Erwärmung des Gewebes in Zusammenhang stehen, wie beispielsweise der Geldrollenbildung unserer Erythrozyten oder veränderte Herzfrequenz, Kopfschmerzen, Schwindel, Mattheit, ein geschwächtes Immunsystem, Hormonstörungen, Depressionen, beschleunigtes Tumorwachstum, Krebs, Zellbrüche in der DNA usw. Diese möglichen Gefahren dürfen weder verschwiegen noch der breiten Öffentlichkeit vorenthalten werden.

Es wäre (ist) ein Skandal, wenn in Deutschland diese Hochrisiko-Technologie überstürzt ohne eine gründliche Risikoabschätzung eingeführt würde, obwohl weltweit eine große Zahl von unabhängigen Forschungen vorliegen, die das Gefährdungspotential der Mobilfunktechnologie im Allgemeinen – und auch 5G im Besonderen – belegen.

Im geltenden EU-Vertrag, Art. 191, heißt es: „Die Umweltpolitik der Union beruht auf den Grundsätzen der Vorsorge und Vorbeugung.“ Im Hinblick auf die bereits jetzt bekannten Risiken hochfrequenter Strahlung – wie auch der von 5G – fordere ich und viele andere mit mir:
1. Das europäische Vorsorgeprinzip muss konsequent auch auf Mobilfunktechnologien angewendet werden und darf nicht in Händen eines industriellen Kartells liegen.
2. Technikfolgenabschätzung ist Pflicht! Sie muss durch eine industrie- und regierungsunabhängige Kommission unter Beteiligung bürgerschaftlicher Interessenverbände erfolgen. Ohne Bewertung der neuen Forschungsergebnisse über die Wirkungen der 5G-Frequenzen auf Menschen, Tiere und Natur darf 5G nicht aufgebaut werden!
3. Beweislastumkehr: Industrie und Staat müssen die Unschädlichkeit von 5G vor deren Einführung belegen!
4. Es müssen funkfreie Zonen für sensible Personen erhalten bleiben bzw. neu geschaffen werden.

Problematisch ist derzeit, dass sich die zuständigen Stellen (BMU, BFS) auf die eingehaltenen Grenzwerte berufen und sich deshalb auf der (rechtlich) sicheren Seite wähnen. Jedoch sind diese Grenzwerte technisch gesehen vor langer Zeit (1997) erstellt worden und basieren auf Empfehlungen privater Organisationen (IRPA und ICNIRP), die nur die kurzzeitige thermische Wirkung von elektromagnetischen Feldern berücksichtigt haben – es scheint als haben politische sowie wirtschaftliche Interessen in die Festlegung dieser Grenzwerte mit hineingespielt. (siehe unten 1)
Die Thematik 5G muss in aller Reichweite erörtern werden – auch mit den gesellschaftlichen („total control“) und ökologischen Implikationen – und die Bevölkerung umfassend und sachlich neutral informiert werden. Vorsorge ist hier angebracht, nicht die Schadensbekämpfung im Nachhinein. Fahrlässiges, vorschnelles Handeln muss unterbunden werden, denn unsere Gesundheit geht vor allen wirtschaftlichen Interessen.

Mein Kenntnisstand ist: Wir brauchen 5G nicht. Es gibt bereits Versuche und Anwendungen zur Informationsübertragung durch LICHT (VLC = Visible Light Communication), auch in Deutschland. Diese Technik ist gesundheitlich unbedenklich und müsste stark vorangetrieben werden. Schon jetzt kann sie in Büros z.B. das WLan ersetzen. Ansonsten ist glasfasergebundenes Kabel-Internet die gesundheitlich unproblematischste Lösung überhaupt.

Links zu Publikationen / Forschungsergebnissen zu 5G:

Das ist die bisher beste Veröffentlichung von Prof. Martin Pall, USA:
https://www.diagnose-funk.org/publikationen/artikel/detail&newsid=1393
Prof. Martin Pall: 5G als ernste globale Herausforderung – gesundheitliche Gefährdungen des Mobilfunks

Die öffentliche Debatte um den neuen Mobilfunkstandard 5G und seine Risiken für die Gesundheit und Umwelt nimmt an Intensität zu – im deutschsprachigen Raum, europa- und weltweit. Zu den bedeutendsten Dokumenten der aktuellen Diskussion zählt eine Abhandlung des renommierten amerikanischen Wissenschaftlers Martin L. Pall, die er im vergangenen Jahr 2018 internationalen Behörden vorgelegt hat.
Die jetzt in deutscher Übersetzung vorliegende Schrift bietet nicht nur eine auch für Laien übersichtliche, verständliche und nachvollziehbare Darlegung möglicher pathophysiologischer Auswirkungen der steigenden Strahlenbelastung durch Mobil- und Kommunikationsfunk. Sie führt darüber hinaus eine dezidierte wissenschaftliche Auseinandersetzung mit europäischen und amerikanischen Behörden und Industrien, die fortschrittliche Erkenntnis über Gesundheits- und Umweltrisiken aus fragwürdigen Motiven nicht wahrnehmen.
So eindringlich seine wissenschaftliche Argumentation, so einleuchtend ist auch die Sorge des Autors, dass jegliche Vorsorgeprinzipien – Errungenschaften moderner Wissenschaften und Gesellschaften – mit der beabsichtigten Einführung der 5G-Technologie völlig außer Acht gelassen werden.
Ein Ergebnis seiner Analysen ist unter anderen der unumstößliche Befund:
„Es gibt keine Tests zur biologischen Verträglichkeit von tatsächlicher 5G-Strahlung. Es gibt daher auch weder eine Risikoanalyse noch ein Risikomanagement, denn bisher wurde noch keine, aber auch gar keine Risikobewertung von 5G vorgenommen.“
ISBN 978-3-9820686-0-2 / 120 Seiten / Preis 8,00 Euro

Wichtiger offener Brief wegen des Vorsorgeprinzips an die EU:
https://www.diagnose-funk.org/publikationen/artikel/detail&newsid=1415

Die Forschungsergebnisse:
https://www.diagnose-funk.org/publikationen/artikel/detail&newsid=1351

Die Krebsdebatte:
https://www.diagnose-funk.org/publikationen/artikel/detail&newsid=1359
https://www.diagnose-funk.org/publikationen/artikel/detail&newsid=1358

Verfälschung der Studienlage:
https://www.diagnose-funk.org/publikationen/artikel/detail&newsid=1374

Warnung der EU selbst
https://www.diagnose-funk.org/publikationen/artikel/detail&newsid=1388

*Es gilt prinzipiell: *

a) es gibt noch keine ausreichende Forschung, nach dem Vorsorgeprinzip dürfte 5G nicht eingeführt werden.
b) die Erkenntnisse über die Wirkungen nicht-ionisierender Strahlung gelten auch für 5G

https://www.emfdata.org/de/elektrosmogreport?&page=1

http://www.diagnose-funk.org
Insbesondere:
https://www.diagnose-funk.org/publikationen/artikel/detail&newsid=1351

http://www.markusstockhausen.de/trompeter-musiker-komponist/509/infos-zum-geplanten-5g-netz

http://mobilfunkstuttgart.de/interview-mit-der-digitalisierung-und-5g-wird-ganze-land-zum-absatzmarkt-fuer-den-konsum-neuer-produkte-umgebaut/
Der Berliner TAGESSPIEGEL schreibt bereits am 12.1.2019 einen langen Artikel zum Thema 5G, umfangreich und gut recherchiert.

https://www.tagesspiegel.de/gesellschaft/mobilfunk-wie-gesundheitsschaedlich-ist-5g-wirklich/23852384-all.html

Petitionen

zum Thema Grenzwerte: https://weact.campact.de/p/ICNIRP

https://www.openpetition.de/petition/online/smart-city-diessen-stoppen? fbclid=IwAR2oKBpptybsXcgOAl5oICap_0NJ5AU7PjeFCOwKt8dKWu5-yvXp61Af1B8? fbclid=IwAR2oKBpptybsXcgOAl5oICap_0NJ5AU7PjeFCOwKt8dKWu5-yvXp61Af1B8

https://weact.campact.de/petitions/aufruf-zum-stop-des-5g-mobilfunknetz-ausbaus-in-dresden-1?fbclid=IwAR1BaYi6iab9d_8BkhTPoV8hPI5vgGLu5E1wpThQuMRLwV72-z4iOCkQ8HE

https://weact.campact.de/petitions/stromzahler-smart-meter-verbot-von-strahlungsintensiven-geraten?fbclid=IwAR3WYjVcR3ehiLJoqg1kPvAI0U_ipGLwIiuaX6uJp2SXN6eBQTRDvgsV7ik

https://chd.lu/wps/portal/public/Accueil/TravailALaChambre/Petitions/RoleDesPetitions?action=doPetitionDetail&id=1518&backto=p0%2FIZ7_28HHANET20F2A0A91N6L0M0CE3%3DCZ6_D2DVRI420G7Q402JEJ7USN3851%3DM%2F%2F%3E&fbclid=IwAR1JC4xa8W1Ta-_dXScRlnuVJLZhlfWc2G2bAIOcG7LYex3MOmcQv4aOmnk

https://www.change.org/p/oberb%C3%BCrgermeister-n-o-5-g-nein-zur-mobilfunktechnik-5g-in-ravensburg-und-deutschland-weit?
fbclid=IwAR2VJd3utnKtT49QDIZ9QlI3OPorNmkXizxCwhUxFBEg7_aBNpvasdPDZGM

https://weact.campact.de/petitions/wir-forder-eine-neuberechnung-der-gultigen-sar-grenzwerte-in-deutschland?fbclid=IwAR3NumN_YHSxsVCF8TEhfGbssB6e18SEkQb-pnPCRidJMvpSfEEvRo3vYSA

https://www.emfcall.org/

*Internationale Petition mit umfangreichsten Informationen: *
https://www.5gspaceappeal.org/the-appeal

Zum deutschen Text dort – sehr gut !!!
https://static1.squarespace.com/static/5b8dbc1b7c9327d89d9428a4/t/5c0ad21c8a922d2c70233ddc/1544213026990/Internationaler+Appell+-+Stopp+von+5G+auf+der+Erde+und+im+Weltraum.pdf

Über 450 Studien !!!:
https://www.emfdata.org/de

1) Unsere Grenzwerte beruhen auf Empfehlungen von Wirtschaftsvertretern.
Seit 1997 gilt in Deutschland die sogenannte 26. Bundesemissionsschutzverordnung, auch Elektrosmogverordnung genannt. Diese legt die gesetzlichen Grenzwerte fest.
Hier wurden die Vorschläge der Internationalen Strahlenschutzkommission (IRPA) für ionisierende Strahlung und die der ICNIRP (Internationale Kommission zum Schutz vor nicht-ionisierender Strahlung) übernommen. Beide sind private Nichtregierungs-organisationen, die von verschiedenen Wissenschaftlern, aber auch Vertretern der Wirtschaft gebildet werden. Viele dieser Wissenschaftler stehen aber der Industrie nahe und sind auf deren Aufträge angewiesen. Da stellt sich dann die Frage, welchen Interessen diese Grenzwertempfehlungen dienen, auf denen die deutschen Verordnungen beruhen.
Die Grenzwerte berücksichtigen nur die sogenannte thermische Wirkung von elektromagnetischen Feldern. Bei der Festlegung der Grenzwerte 1997 wurde also nur zugrunde gelegt, ab welcher Intensität der Strahlung sich das Gewebe um mehr als einen bestimmten Betrag erwärmt, der als für die Gesundheit schädlich angesehen wird.
Inzwischen ist aber wissenschaftlich längst gut belegt, dass es auch unterhalb dieser Schwelle gesundheitliche Auswirkungen gibt. Hierbei erwärmt sich das Gewebe nicht. Für diese nichtthermische Wirkung der Funkstrahlung gab es lange Zeit keine anerkannten wissenschaftlichen Erklärungsmodelle, deshalb wurde sie bei der Festlegung der Grenzwerte nicht berücksichtigt.
Auch frag ich mich, warum es auf der Welt so große Unterschiede bei den Grenzwerten gibt? Ist die wissenschaftliche Faktenlage beispielsweise in Russland, Belgien oder Italien eine andere als in Deutschland? Oder geht es hier vorrangig um die Gestaltung technologischer und wirtschaftlicher Handlungsspielräume und nicht um Wissenschaftlichkeit?

Einige europäische Grenzwerte im Vergleich HF-Felder
4.459/9.870 mW/m2Grenzwert in Deutschland für 900 MHz / 1800 MHz (Mobilfunk), ICNIRP Empfehlung von 1998
0,01 mW/m2Salzburg Stadt/ Land, Summe aller Anlagen im Außenbereich
100 mW/m2Grenzwert in Russland
45-90 mW/m2Grenzwert in der Schweiz
2,65-100 mW/m2Grenzwert in Italien (abhängig von der Region)
10-0,01 mW/m2Empfehlung der Europäischen Akademie für Umweltmedizin (EUROPAEN) – Arbeitsgruppe EMF für normale Personen am Tag, abhängig vom Funkdienst
0,1-0,0001 mW/m2Empfehlung der Europäischen Akademie für Umweltmedizin (EUROPAEN) – Arbeitsgruppe EMF für empfindliche Personen abhängig vom Funkdienst
Unter 0,0001 mW/m2Baubiologische Empfehlung für Schlafbereiche
10 mW/m2Wien/Paris (Gemeindebauten, max. zul. Tagesmittelwerte)
0,0005×10-7 mW/m2Natürliche Hintergrundstrahlung (bei ~100MHz nach Neitzke)

„Für die Haltung der WHO in Fragen der gesundheitlichen Wirkungen der EM Felder zeichnet im Wesentlichen der Australier Michael Repacholi (geb. 1944) verantwortlich. Unter seinem Vorsitz hat ein privater Verein, die ICNIRP e. V. (= Internationale Kommission zum Schutz vor nicht ionisierender Strahlung, gegr. 1992, Satzung von 2003, mit Sitz in München) die ´thermischen Grenzwerte` durchgesetzt und an einem mit Gel gefüllten Plastik-Dummy erprobt. Sie wurden dann von der WHO als weltweit maßgeblich anerkannt und 1998 von der deutschen Bundesregierung auf dem Verordnungswege übernommen. Die Durchsetzung dieser weit überhöhten und 2013 erneut bestätigten ´Grenzwerte` gestattet den MF-Betreibern faktisch alles, was ihnen ihre Profitinteressen eingeben, erspart ihnen außerdem auch erhebliche Kosten bei der Entwicklung und dem Betrieb ihrer Netze. Beides versteht man wohl nicht ganz falsch als Gegengabe unseres Staates für erhaltene Milliardenbeträge an Lizenzgebühren – freilich eine Gegengabe auf Kosten der Gesundheit der Bevölkerung.“
Quelle: www.diagnose-funk.org , unter Publikationen und Downloads, am Ende des Artikels “Der Mobilfunk und seine Grenzwerte”

Die nicht-thermische Wirkung von Funkstrahlung

Eine Forschergruppe um Igor Yakymenko aus Kiew hat in einer Metastudie verschiedene Studien zu oxidativem Stress durch Mikrowellenstrahlung untersucht. In 93 von 100 Studien war eine Schädigung der Zellen (u.a.Oxidativer Zellstress, DNA-Brüche) infolge der Strahlung nachweisbar. Die Effekte entstehen eindeutig im nicht-thermischen Bereich, also bei Intensitäten weit unterhalb der Grenzwerte!
Oxidativer Stress kann ein breites Spektrum von Gesundheitsproblemen und Krankheiten verursachen, einschließlich Krebs. Er wird inzwischen als eine Hauptursache von Erschöpfung, Kopfschmerzen und entzündlichen Erkrankungen bis hin zum Herzinfarkt angesehen. Neueste Erkenntnisse sehen ihn auch als Auslöser für Burnout.

Wie steht es also mit der Harmlosigkeit der gepulsten Funkstrahlung?

Wenn wir ehrlich sind, müssen wir uns eingestehen, dass dringend eine Absenkung der Grenzwerte, ein Umdenken von offizieller Seite und ein bewussterer Umgang, auch seitens der Anwender, mit der Funktechnik notwendig wären.
Immer mehr Menschen leiden unter Beschwerden, die, nach allem, was wir inzwischen wissen, mit dem Ausbau dieser Technologie in Zusammenhang stehen könnten und wahrscheinlich auch zu einem nicht unerheblichen Teil tatsächlich damit zu tun haben! Nur wissen sie es meistens nicht und finden viele andere Gründe, warum es ihnen schlecht geht. Sie haben das Wissen und die Informationen nicht um den Grund für ihre Beschwerden lokalisieren zu können, sie leiden und nehmen es als Schicksal hin. Tragisch.

Bitte nehmen Sie diese Informationen dringend zur Kenntnis, denn “Unkenntnis schützt leider vor Schaden nicht“ – oder mit anderen Worten, „Ignoranz ist die Ursache des Unvermeidlichen“ – danke!

„In der geplanten Einführung von 5G zeigt sich eine geistige und moralische Dekadenz, die sich ausdrückt in einer mangelnden Achtung vor dem Leben, vor der Gesundheit der Menschen, Tiere und Pflanzen. Erstmals in der uns bekannten Geschichte der Menscheit wird so massiv und rücksichtslos eingegriffen in die Harmonie und Rhythmen der Natur. Uns allen wird das teuer zu stehen kommen. Und kommende Generationen werden das Nachsehen haben, den Verlust der Natürlichkeit des Lebens aber nicht mehr bemerken können, weil sie das gesunde Leben nicht mehr kennengelernt haben.“ (Markus Stockhausen)

Pressemitteilung von diagnose:funk vom 12.6.2019

Nach 5G-Versteigerung: Bundesregierung muss 5G-Mobilfunk-Aufbau streng regulieren
diagnose:funk fordert Vorsorgeprinzip: Gesundheitsschutz hat Priorität!

Stuttgart, 12.6.2019: Zum Ende der Versteigerung der 5G-Mobilfunkfrequenzen fordert die Verbraucherschutz-Organisation diagnose:funk, dass die Bundesregierung den Aufbau des 5G-Mobilfunknetzes streng reguliert. Dabei muss der Gesundheitsschutz der Bevölkerung an erste Stelle gesetzt werden – ganz im Sinne der Vorsorgeprinzips.
„Der Staat muss beim 5G-Mobilfunk dringend seine Regulierungsfunktion wahrnehmen – zum Schutz der Bevölkerung“, fordert Jörn Gutbier, Vorsitzender von diagnose:funk. „Bis heute liegt keine Technikfolgenabschätzung für die jetzt versteigerte 5G-Mobilfunkstrahlung vor, das muss sich schleunigst ändern! Wir brauchen eine industrieunabhängig erstellte Aufarbeitung der weltweiten Studienlage zu den Gesundheitsfolgen durch Mobilfunkstrahlung. Vorher darf 5G-Mobilfunk in Deutschland nicht eingeführt werden – auch nicht in Form von Modellregionen oder Pilotprojekten zu Lasten der Bevölkerung. Wenn Städte wie Brüssel und Florenz sowie die schweizer Kantone Genf und Jura den 5G-Ausbau mit Hinblick auf Gesundheitsrisiken stoppen und sogar der schweizer Rückversicherer Swiss Re Bedenken hinsichtlich möglicher Gesundheitsschäden hat, muss die deutsche Umweltministerin hier handeln und das Vorsorgeprinzip an erste Stelle rücken.“
Aktuelle, international hoch angesehene Studien wie die US-amerikanische NTP-Studie oder die italienische Ramazzini-Studie zeigen, dass Mobilfunkstrahlung Krebs auslösen kann. Diese Erkenntnisse gehen damit noch weiter als bisherige Studien, die eine krebsunterstützende Wirkung nachgewiesen haben. Diese Erkenntnisse müssen beim Aufbau von 5G-Mobilfunknetzen berücksichtigt werden.
Jörn Gutbier von diagnose:funk: „Die Gesundheit der Bevölkerung geht vor – trotz der hohen Staatseinnahmen von 6,5 Mrd. EUR bei der 5G-Frequenzversteigerung. Im Sinne des Vorsorgeprinzips brauchen wir weniger Mobilfunk-Strahlenbelastung. Dies wäre technisch auch sofort umsetzbar, wenn es denn einen politischen Willen dazu gäbe.“
diagnose:funk fordert von Bundesumweltministerin Svenja Schulze, dass bei der Erstellung einer 5G-Technikfolgenabschätzung industrieunabhängige Wissenschaftler ausreichend zu Wort kommen. Die US-amerikanische BioInitiative (https://bioinitiative.org) ist hierbei ebenso weltweit renommiert wie das Internationale Zentrum für Krebsforschung bei der WHO (IARC).

Die Bundesregierung selbst hat 2017 die Auswertung der internationalen Studienlage zu Mobilfunk und Gesundheitsschutz eingestellt und kennt somit offiziell die neueste Studienlage nicht! Umso dringlicher ist die Erstellung einer Technikfolgenabschätzung, die industrieunabhängig die neuesten Erkenntnisse zu Gesundheitsgefahren durch Mobilfunkstrahlung aufarbeitet.

Besprechung der NTP-Studie:
https://www.diagnose-funk.org/publikationen/artikel/detail&newsid=1298
https://ntp.niehs.nih.gov/results/areas/cellphones/index.html
Besprechung der Ramazzini-Studie:
https://www.bafu.admin.ch/dam/bafu/de/dokumente/elektrosmog/fachinfo-daten/Newsletter%20BERENIS%20-%20Sonderausgabe%20November%202018.pdf

Diagnose:Funk am 13.6.2019:

Sehr geehrte Damen und Herren,

gestern ging die Frequenzversteigerung für 5G-Mobilfunk bei der Bundesnetzagentur zu Ende (siehe die Pressemitteilung von diagnose:funk dazu).
Aus diesem Anlass stellen wir Ihnen hier ein Dossier zur weltweiten Kritik an 5G-Mobilfunk zusammen, inkl. der neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse. Auf den verlinkten Beitragsseiten der diagnose:funk-Webseite finden Sie idR am rechten Rand auch Links zu den zitierten Original-Dokumenten für Ihre weitere Recherche und für Original-Zitate.

Gesundheitliche Effekte durch Mobilfunkstrahlung

“Mobilfunkstrahlung ist krebserregend”

“Mobilfunkstrahlung ist krebsunterstützend”

Aussagen von Ärzten

Moratorien: 5G-Aufbau ausgesetzt

sonstiges

Barrie Trower
Barrie Trower hat seit den 1940er Jahren für den Militärgeheimdienst MI5 und MI6 in England als Strahlenexperte gearbeitet. Er hat Spione befragt und konnte Beweise und Fakten erhalten über die Wirkung von Strahlen auf Menschen, Tiere und Pflanzen sowie darüber, wie Strahlenfrequenzen eingesetzt werden sollen.
Bitte sehen Sie die folgenden beiden YouTube Beiträge. Sie sind sachlich und fundiert und ich halte sie für SEHR wichtig. Die Technologie wird derzeit ohne zu fragen und in Windeseile überall installiert. Es ist Zeit zu handeln! Es gab in Deutschland nie eine Abstimmung darüber, dabei hätten wir ein Recht darauf, da unsere Gesundheit auf dem Spiel steht.

Teil 1: https://youtu.be/EixOFXQJx10
Teil 2: https://youtu.be/7gJb4NhDYsE